AMG Driving Performance der Zukunft

Der Genfer Autosalon war auch 2017 erneut ein großes Spektakel. Der Mercedes-Benz Bereich präsentierte den Maybach G 650 Landaulet, einen in Green Hell Magno lackierten AMG GT R, die legendäre rote Sau und nicht zuletzt ein Showcar, welches auch die letzten Kritiker der Hybridisierung verstummen lassen sollte. 4,0 Liter V8, ein Elektromotor, der kontinuierlich die Hinterachse antreibt, faszinierende Proportionen und atemberaubende 600 kW (816 PS) – das Mercedes-AMG Concept GT gibt nicht nur einen Ausblick auf den künftigen Zuwachs der GT-Familie, es gewährt einen Einblick in die Sportwagenwelt von Morgen. Mit einem Antriebskonzept, welches die besten Eigenschaften beider Seiten gekonnt vereint.
 

Die Serienversion dieser einzigartigen Studie wird das dritte von AMG eigenständig entwickelte Fahrzeug sein. Nach dem SLS und dem GT entsteht nun ein viertüriges Coupé, welches maximale Performance mit überraschend hohem Nutzwert vereint. Mit seiner großen Heckklappe sowie dem variablen Innen- & Gepäckraum ist das AMG GT Concept nicht nur wahnwitzig schnell, sondern auch ungemein praktisch. Trotz alledem liegt der Fokus dieser Studie natürlich nicht auf ihrem Stauraum. Viel aufsehenerregender ist das innovative Antriebskonzept, dessen maximale Ausbaustufe auch in der Serienform brachiale 816 PS an alle vier Räder verteilen soll. Ermöglicht wird dies durch den bewährten AMG 4,0 Liter V8 Motor, der das GT Concept im Zusammenspiel mit einer Elektromaschine in weniger als 3 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigt. 

Dazu tragen auch die neu entwickelten Batterien bei. Diese sind nicht nur deutlich leichter, sondern zeitgleich auch wesentlich leistungsstärker als herkömmliche Batterien in Hybrid-Fahrzeugen. Die daraus entstehende Energie wird über den Elektromotor kontinuierlich an die Hinterachse und zeitweise auch als Boost an die Vorderachse geleitet – wodurch in Verbindung mit dem präzise arbeitenden Torque Vectoring System ein gänzlich verzögerungsfreier Vortrieb entsteht. Die Aufladung der Batterien erfolgt entweder auf Wunsch über den Verbrenner, durchgehend jedoch auch über Bremsrekuperation. Das bedeutet, dass die überschüssige Energie, die beim Entschleunigen des Fahrzeuges entsteht, wieder aufgenommen und dem Antriebsstrang zugeführt wird. 
 

Optisch präsentiert sich die in „Hot Red“ lackierte, metallisch schimmernde Studie als ganzer Mercedes. Vollends perfektioniert, Proportionen, die bis ins letzte Detail stimmig sind und fließend ineinander übergehen. Klare Eleganz trifft hier auf die richtige Dosis AMG-Performance. Die lange, flache Haube, die ausgestellten Powerdomes und das muskulöse Auftreten positionieren sie klar als Mitglied der GT-Familie. Der Panamericana-Grill tut sein Übriges und sorgt für eine Frontansicht, die Liebhaber modernen Designs dahinschmelzen lassen wird. Neu sind auch die Scheinwerfer mit „nano active fibre technology“. Sie präsentieren ein futuristisches Tagfahrlicht, welches dreidimensional und mit einer variablen Lichtgrafik für bestmögliche Ausleuchtung der Straßen sorgt. Diese Technologie findet sich auch in den ebenfalls sehr schmalen und schnittigen Heckleuchten wieder.

Doch auch sonst präsentiert sich das Heck als pure Vervollkommnung. Zusätzlich zum klassischen GT-Look gesellt sich ein mächtiger Diffusor aus Sichtcarbon. Das optisch ansprechende und sehr leichte Material ist in vielen Details des GT Concepts wiederzufinden und unterstreicht die Anleihen aus dem Motorsport.

Bis zur Präsentation der Serienversion gilt es leider noch zu warten – 2019 soll der viertürige AMG GT in seiner stärksten Ausbaustufe an den Start gehen. Bis dahin bewundern wir weiter ein Concept Car, welches der Elektromobilität einen völlig neuen Charakter verleiht. 
 

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